Sunrise: Anhaltendes Kundenwachstum und höherer Nettogewinn im 3. Quartal

15.11.2016

Medienmitteilung von Sunrise: 

  • Anhaltendes Kundenwachstum und höherer Nettogewinn im 3. Quartal
  • Kontinuierliches Wachstum bei Mobile Postpaid-Kunden (+19 600 Nettokundenzuwachs im 3. Quartal 2016 oder +79 800 im Jahresvergleich)
  • Beschleunigtes Wachstum im Internetbereich (+5 900 Nettokundenzuwachs im 3. Quartal 2016 oder +27 200 im Jahresvergleich) und solides Kundenwachstum im TV-Bereich (+4 700 Nettokundenzuwachs im 3. Quartal 2016 oder +25 100 im Jahresvergleich)
  • Umsatzrückgang verlangsamte sich auf -1,9 % im Jahresvergleich von CHF 487 Mio. auf CHF 478 Mio. im 3. Quartal 2016
  • Bereinigtes EBITDA fiel um -3,8 % im Jahresvergleich von CHF 169 Mio. auf CHF 162 Mio. Dabei wurde der Umsatzrückgang teilweise durch einen starken Kostenfokus kompensiert.
  • Nettogewinn stieg im 3. Quartal 2016 von CHF 14 Mio. auf CHF 22 Mio., begleitet von einem um 32 % verbesserten Equity Free Cash Flow im Jahresvergleich.  

Sunrise konnte im 3. Quartal 2016 die Zahl der Mobile Postpaid-Kunden in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld weiter steigern. Dank des ausgezeichneten Sunrise Smart TV Angebots und attraktiven Tarifen entwickelte sich der Internet- und TV-Kundenbestand ebenfalls positiv. Der Umsatz ging im Jahresvergleich leicht zurück, da das Internet- und Postpaid-Kundenwachstum das rückläufige Prepaid- und Festnetztelefonie-Geschäft, die hohe Nachfrage im tiefpreisigen Marktsegment wie auch den nachlassenden Freedom-Hardware-Effekt nicht vollumfänglich auszugleichen vermochte. Im Zuge der Vereinfachung und Digitalisierung optimierte Sunrise ihre Kostenbasis weiter. Umsatzeinbussen konnten teilweise durch Kosteneffizienz ausgeglichen werden, was zu einem etwas geringeren bereinigten EBITDA führte. 

Olaf Swantee, CEO von Sunrise, kommentiert: „Die starke Dynamik bei den Abonnenten im 3. Quartal sowie die Auszeichnung durch das BILANZ Telekom-Rating bestätigen unsere Strategie, in die Netz- und Kundenservice-Qualität zu investieren. Angesichts eines immer noch, wenn auch langsamer sinkenden Service-Umsatzes, werden wir weiter investieren, um unsere Position auszubauen – als führende Herausforderin, welche die beste Netzqualität, ein grossartiges Kundenerlebnis an allen Kontaktpunkten und starke, von Schlüsselpartnern gestützte Innovationen bietet.“  

Anhaltende Kundendynamik in Fokusbereichen 
Trotz starkem Wettbewerb setzte sich die positive Dynamik bei der Abonnentenentwicklung im 3. Quartal 2016 fort. Die Zahl der Mobile Postpaid-Kunden stieg netto um 79 800 neue Abonnenten im Jahresvergleich (+5,8 %) auf insgesamt 1,46 Mio. Kunden. Allein im 3. Quartal 2016 gewann Sunrise 19 600 neue Postpaid-Kunden hinzu, wobei sich der im 2. Quartal verzeichnete Anstieg von 12 100 Primary SIM-Karten im 3. Quartal auf 14 600 Primary SIM-Karten weiter beschleunigte. Diese positive Dynamik wurde von der Einführung des iPhone 7 und des innovativen Smartphone Upgrade Programms gestützt. Die Prepaid-Kundenbasis schrumpfte weiter, einerseits wegen des Wechsels von Kunden zu Postpaid, andererseits wegen des Wegfalls von Ortel-Kunden, die nach dem Auslaufen eines MVNO-Vertrags mit Salt nicht zu Sunrise wechselten.  

Die Zahl der Internet-Abonnenten stieg im Jahresvergleich um 27 200 (+8,1 %) auf insgesamt 363 400 und wies gegenüber dem 2. Quartal (+7,3 %) ein beschleunigtes Wachstum aus. Die Zahl der TV-Abonnenten stieg im Jahresvergleich um 25 100 (+19,8 %) auf 151 900 Kunden. Trotz der üblicherweise kommerziell ruhigen Sommermonate zeigte das Internet- und TV-Geschäft eine starke Leistung. Diese wurde insbesondere durch attraktive «Home»-Tarife, Konvergenzvorteile, erhöhte Breitbandgeschwindigkeiten und das erweiterte Sunrise Smart TV Angebot unterstützt. 

Abgeschwächter Umsatzrückgang 
Im 3. Quartal 2016 ging der Umsatz um 1,9 % im Jahresvergleich von CHF 487 Mio. auf CHF 478 Mio. zurück. Gegenüber dem 2. Quartal 2016 verringerte sich der Umsatzrückgang im Jahresvergleich um fast die Hälfte. Dies ist hauptsächlich auf eine bessere Umsatzentwicklung bei der margenschwachen Mobilhardware zurückzuführen, die von der Einführung des iPhone 7 gestützt wurde. Während der Umsatzrückgang ohne die Bereiche Hubbing und Hardware ebenfalls etwas tiefer ausfiel, vermochte das Kundenwachstum bei Postpaid, Internet und TV die Negativeffekte nicht vollständig auszugleichen. Strukturelle Negativeffekte bestanden weiter im Mobile Prepaid- und Festnetztelefonie-Geschäft. Des Weiteren hielt die hohe Nachfrage im Tiefpreissegment wie in den vorigen Quartalen weiter an. Der Freedom-Hardware-Effekt im Zusammenhang mit dem Wechsel von Mobilkunden zu den Freedom-Tarifen wirkte sich ebenfalls negativ auf die Umsätze im Jahresvergleich aus. Dieser Effekt dürfte sich aber bis Ende 2016 wesentlich abschwächen. 

Anhaltender Fokus auf Kosten und steigender Nettogewinn 
Sunrise verbesserte ihre Kostenbasis weiter und reduzierte den bereinigten Opex für das 3. Quartal 2016 um 3,1 % im Jahresvergleich. Die Kosteneffizienz glich den Umsatzrückgang teilweise aus. Das bereinigte EBITDA für das 3. Quartal 2016 verringerte sich im Jahresvergleich um 3,8 % von CHF 169 Mio. auf CHF 162 Mio., wobei die Marge (ohne Hubbing) von 37,2 % auf 36,4 % sank. Zu den EBITDA-Bereinigungen im 3. Quartal gehört die unternehmensweite Vereinfachung der Managementebenen. Die hierdurch erzielten Einsparungen im tiefen einstelligen Millionenbereich bieten eine Flexibilität, mit der sich 2017 die operative Dynamik unterstützen lässt. Der Nettogewinn belief sich im 3. Quartal auf CHF 22 Mio. und liegt damit leicht über dem des Vorjahres (CHF 14 Mio.), was auf tiefere Abschreibungen und Amortisation sowie den erwähnten Kostenfokus zurückzuführen ist. 

Verbesserter Equity Free Cashflow entspricht den Erwartungen 
Auf rollender Basis über die letzten zwölf Monate betrachtet, erreichte der Equity Free Cashflow CHF 223 Mio. am Ende des 3. Quartals 2016. Dieser Anstieg gegenüber dem Ende des 2. Quartals 2016 (CHF 205 Mio.) entspricht den Erwartungen von Sunrise. Allein im 3. Quartal stieg der Equity Free Cashflow im Jahresvergleich um 32 % auf CHF 73 Mio., was unter anderem auf einen geringeren Investitionsaufwand nach der Netzerneuerung 2012–2015 zurückzuführen ist. Wie bereits im letzten Quartal berichtet, zahlte Sunrise die dritte und letzte Rate der Mobilfunklizenz (CHF 108 Mio.) bereits im 3. Quartal statt am Jahresende. Dadurch konnten die Zinskosten optimiert werden. Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA erhöhte sich dadurch moderat von 2,7x im 2. Quartal 2016 auf 2,8x im 3. Quartal 2016. 

Sunrise belegt den ersten Platz bei der grössten Umfrage zum Schweizer Telekommarkt 
Die führende Schweizer Wirtschaftszeitschrift „BILANZ“ führte die grösste Kundenbefragung im Schweizer Telekommarkt durch. Zum zweiten Mal in Folge verweisen die Sunrise Mobiltelefonie und das Sunrise Smart TV-Angebot die Wettbewerber auf ihre Plätze und belegten 2016 wieder Rang 1. Die Privatkunden bewerteten das Sunrise Mobilnetz als das qualitative beste Netz, was dadurch untermauert wurde, dass vier der fünf bestplatzierten Anbieter das Mobilnetz von Sunrise nutzen. Ausserdem kürten die Privat- und Geschäftskunden Sunrise zur besten Universalanbieterin in der Schweiz (alle Einzelheiten finden sich im BILANZ Telekom-Rating 2016 (http://r3.newsbox.ch/d821/st/rd39552/p1749/c3655/BIL_18_Telekom-Rating.pdf)).  

Höherer Kundennutzen dank starker Partnerschaften 
Durch die Partnerschaft mit Apple konnte Sunrise ihre Kunden mit dem exklusiven Sunrise Smartphone Upgrade (http://r3.newsbox.ch/d821/st/rd39553/p1749/c3655/sunrise-smartphone-upgrade.html) überraschen. Mit diesem Programm können Postpaid-Kunden von Sunrise alle 12 Monate ohne zusätzliche Kosten das neueste iPhone beziehen. Mit einer Abschlussrate von über 80 % unterstützte das Programm die erfolgreiche Einführung des iPhone 7 bei Sunrise: Verglichen mit der Einführung des iPhone 6 konnten die Bestellungen und Verkäufe beim iPhone 7 innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Einführung mehr als verdoppelt werden.  

Mit der Verlängerung der erfolgreichen strategischen Netzpartnerschaft mit Huawei (http://r3.newsbox.ch/d821/st/rd39554/p1749/c3655/MM_20160929_MSA_Extension_Hua_DE.pdf) für weitere vier Jahre stellt Sunrise sicher, dass ihre Kunden auch in Zukunft von einem Mobilnetz profitieren, das bei Technologie und Qualität nationale und internationale Standards setzt. Dank der Partnerschaft mit der FreeMove Alliance, die Anfang November abgeschlossen wurde, kann Sunrise ihren Geschäftskunden mit internationaler Präsenz auf globaler Ebene alles aus einer Hand, sowie die Vorteile eines zuverlässigen Zugangs zu Mobilfunkdiensten in über 100 Ländern weltweit anzubieten. 

Die hohe Netz- und Dienstleistungsqualität sind die Hauptgründe, warum renommierte Unternehmen wie Skyguide, Gétaz Romang (CRH Gruppe) und Spitex Sihl auf Sunrise Lösungen vertrauen, die sie in ihrem Kerngeschäft unterstützen. 

Prognosen für 2016 bestätigt 
Sunrise bestätigt die im März 2016 ausgegebene Finanzprognose. Für 2016 wird ein Umsatz zwischen CHF 1890 Mio. und CHF 1930 Mio. erwartet und das bereinigte EBITDA wird den Prognosen zufolge zwischen CHF 600 Mio. und CHF 620 Mio. liegen. Die bestätigte Erwartung für die Investitionen liegt zwischen CHF 220 Mio. und CHF 230 Mio. Die cash-wirksamen Steuern werden voraussichtlich zwischen CHF 45 Mio. und CHF 50 Mio. liegen. Bei Eintreffen der Prognose für 2016 geht Sunrise davon aus, den Aktionären an der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende zwischen CHF 3,24 und CHF 3,36 pro Aktie vorschlagen zu können, zahlbar 2017 aus Rücklagen aus Kapitaleinlagen.

15.11.2016, Providerliste Admin